Schmerzen in Armen und Beinen

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Schmerzen in Armen und Beinen

Chronische Gliederschmerzen

Wie sie entstehen und was man dagegen tun kann

Schmerzen in Armen und Beinen, die Muskeln und Gelenke betreffen, bezeichnet man als Gliederschmerzen. Manchmal treten sie nur vorübergehend auf, etwa in Verbindung mit einer Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit. Dann sind sie ein Zeichen dafür, dass die Infektion den ganzen Körper erfasst hat und Abwehrreaktionen auslöst. Auch wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum andauern, sind sie in der Regel nicht als isoliertes Phänomen zu betrachten, sondern als Begleiterscheinung einer bestimmten Grunderkrankung. Worin die krankheitsbedingte Ursache im Einzelfall liegt, ist nicht immer sofort eindeutig zu bestimmen. Denn wie so oft gilt auch hier der Grundsatz, dass der Schmerz sehr viele Väter haben kann.

In der Regel befallen chronische Gliederschmerzen jeweils nur eine Extremität, also entweder Arme und Hände oder Beine und Füße. Als Auslöser der Beschwerden können verschleißbedingte Gelenkerkrankungen (Arthrose) oder Stoffwechselkrankheiten wie Gicht auftreten. Eine Ursache für diese Erkrankungen sowie auch für Gelenk- und Weich-teilrheumatismus kann eine Übersäuerung des Gewebes sein. Dies ist oft eine Folge des übermäßigen Verzehrs säurehaltiger Produkte, insbesondere von Nahrungsmitteln, die tierische Eiweiße enthalten. Auch Stress spielt eine ungünstige Rolle. Um Abhilfe zu schaffen, sollte man sich auf eine basische Ernährung umstellen, also viel Obst, Gemüse und Salate essen. Die Aufnahme basischer Elemente kann übrigens durch Einnahme bestimmter Mineralien wie z. B. Schüsslersalze verbessert werden.

Entzündungshemmende Mittel bei rheumatoider Arthritis

Zu den Erkrankungen, die ausschließlich oder vorwiegend die Gliedmaßen betreffen, gehören die rheumatoide Arthritis, die Polyneuropathie und das Raynaud-Syndrom. Bei der rheumatoiden Arthritis (RA) handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Gliederschmerzen treten verstärkt während einer Entzündungsphase auf. Die medikamentöse Therapie zielt vor allem darauf ab, diese Entzündungsprozes-se einzudämmen. Zu den wichtigsten Medikamenten zählen die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Ein weiteres wichtiges Standbein für die Behandlung der RA ist die physikali-sche Therapie. Sie dient nicht nur der Schmerzlinderung, sondern auch der Verbesserung der Muskelkraft und der Hemmung der lokalen Entzündung. Zu den klassischen Therapiemethoden gehören darüber hinaus Wärme- und Kälteanwendungen, Massagen und spezielle Bewegungstherapie.

Fibromyalgie verursacht Schmerzen in Muskeln und Sehnen

Wie die rheumatoide Arthritis gehört auch die Fibromyalgie zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Sie ist häufigste Form des Weichteilrheumatismus und führt zu starken Schmerzen im Bereich von Muskeln und Sehnen. Außerdem kommt es zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, chronischer Müdigkeit und häufig auch Depressionen. Zur Therapie eignen sich neben der Verabreichung von Antidepressiva und lokalanästhetischen Infiltrationen vor allem Krankengymnastik und Massagen, aber auch Wärme- und Kältetherapie. Darüber hinaus sind Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation sinnvoll.

Polyneuropathie führt oft zu einer verringerten Muskelkraft

Die Polyneuropathie hat eine Störung der peripheren Nerven zur Ursache. Auslöser sind Entzündungen, Hormon- und Stoffwechselstörungen, aber auch Mangel­ernährungen oder Alkoholmissbrauch. Eine der häufigsten Ursachen ist der Diabetes mellitus. Zu den Symp­tomen der Erkrankung gehören neben Schmerzen auch Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühl. Typisch ist eine herabgesetzte Muskelkraft in Armen und Beinen. Alle diese Störungen gehen mit einer herabgesetzten Leitgeschwindigkeit der Nerven einher. Zur Diagnose der Erkrankung bedient man sich daher der sogenannten Elektroneurographie, einer Methode, mit deren Hilfe die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen wird. Um eine diabetische Neuropathie ursächlich zu behandeln, muss der Blutzuckerspiegel optimal eingestellt werden. Kommt man auf diese Weise nicht zum gewünschten Erfolg, empfiehlt sich eine symptomatische, z. B. medikamentöse Behandlung der Schmerzen.

Das Raynaud-Syndrom betrifft vor allem Finger und Zehen

Das Raynaud-Syndrom ist eine Gefäßerkrankung, bei der es aufgrund von krampfartigen Verengungen eines blutführenden Gefäßes zu einer Blässung, Rötung oder Blaufärbung an Händen und Füßen, vor allem an Fingern und Zehen, kommt. Unangenehm für die Patienten sind vielfach nicht allein die schmerzhaften Folgen, sondern die während der Attacken auftretenden Missempfindungen. Die Krankheit kann die verschiedensten Ursachen haben, z. B. eine sogenannte Kollagenose (Bindegewebeverhärtung) oder eine Mutterkornvergiftung. In leichteren Fällen kann man bereits dadurch Linderung erzielen, dass man Finger und Zehen warm und trocken hält. Bei einem schwerwiegenderen Verlauf können eine therapeutische Injektion oder eine kontinuierliche Nervenblockade hilfreich sein.

Brachialgien haben häufig chronische Belastungen als Ursache

Gliederschmerzen, die in der oberen Extremität auftreten, werden auch Brachialgien genannt. Oft verwendet wird auch die Bezeichnung Schulter-Hand-Syndrom. Mit dieser Bezeichnung trägt man dem Umstand Rechnung, dass die Symptome von der Schulter über Ober- und Unterarm bis zur Hand reichen. Häufig treten die Schmerzen unter dem Einfluss chronischer Belastungen etwa im Beruf oder bei der Gartenarbeit auf, vor allem dann, wenn bestimmte Bewegungen unter Anspannung ausgeübt werden. In diesen Fällen bedarf es einer gezielten Ausgleichsgymnastik oder Körpertherapie, um den Beschwerden entgegenzuwirken. Zu den speziellen Krankheitsbildern, die mit Schmerzen in den oberen Gliedmaßen verbunden sind, gehören

Das Schulterarmsyndrom (Zervikobrachialgie):

Hierbei handelt es sich um heftige, ziehende Nackenschmerzen, die häufig in einen Arm ausstrahlen. Auslöser sind gereizte oder beschädigte Nervenwurzeln in der Halswirbelsäule. Vielfach lässt sich durch konservative Therapiemethoden wie Wärmetherapie, Chirotherapie oder Schmerzmittel Abhilfe schaffen. In schwereren Fällen lassen sich lokal­anästhetische Therapeutika einsetzen, entweder infiltrativ an der betreffenden schmerzenden Stelle oder als Nervenblockaden unmittelbar am schmerzauslösenden Nerv.

Das Skalenussyndrom:

Ursache ist eine Kompression der Nervenstränge im Bereich der Skalenuslücke, der Lücke zwischen zwei Muskeln im seitlichen Halsbereich. Die Schmerzen treten vor allem an Unterarm und Hand auf, insbesondere unter dem Einfluss von Belastungen akut. Bei einer stark verspannten Skalenusmuskulatur kann die Infiltration mit einem lang wirkenden lokalen Betäubungsmittel sinnvoll sein.

das Karpaltunnelsyndrom:

Auslöser ist eine Einengung des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Es kommt, zunächst hauptsächlich nach Belastungen des Handgelenks, zu Schmerzen und Missempfindungen in der Hand. Später treten die Beschwerden auch unabhängig von Belastungen auf. Bleibt eine konservative Behandlung,

Bei Beinschmerzen liegt oft eine Ischiasnervreizung vor

Gliederschmerzen in der unteren Extremität stehen häufig mit einer Ischialgie in Verbindung. Darunter versteht man Beinschmerzen, die von einer Reizung des Ischiasnervs ausgehen und vom Gesäß über den rückwärtigen Unterschenkel bis zum Fuß und zur Großzehe herunterziehen, ohne dass jeder dieser Abschnitte betroffen sein muss. Bei der Therapie einer Ischialgie muss auch eine evtl. vorliegende Grunderkrankung, z. B. ein Bandscheibenvorfall, berücksichtigt werden. Lindern lassen sich die Beschwerden zum einen durch Krankengymnastik. Auf diese Weise können Fehlhaltungen korrigiert werden. Zum anderen dienen physikalische Anwendungen wie Wärmebehandlung oder Massagen dazu, die Verspannungen zu reduzieren. Neben dem Ischiasnerv können auch andere Nerven wie z. B. der vordere Oberschenkelnerv (Nervus femoralis) betroffen sein. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind es Gefäßverengungen, die Auslöser für Beinschmerzen werden können. Chronische Gliederschmerzen sind nicht nur mit körperlichen Beeinträchtigungen verbunden, sondern unter Umständen auch mit großen psychischen Belastungen. Wer über Jahre hinweg an permanenten oder ständig wiederkehrenden Schmerzen leidet, braucht vielfach nicht nur medizinischen, sondern auch psychotherapeutischen Rat, um angemessen mit seiner Krankheit umzugehen und seinen Alltag zu meistern.
von Klaus Bingler

Chronische Gliederschmerzen
Text Bilder aus ORTHOpress-das Publikumsmagazin

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